Tiefenstruktur & Psychologie
Angst erscheint selten freundlich. Sie fühlt sich an wie ein plötzliches Aufflackern, eine Bewegung in der Tiefe, ein Schatten, der aus dem unsichtbaren Meeresgrund hochschießt. So wie eine riesenhafte Krake, die dich umschlingt und sagt: „Stopp – keinen Schritt weiter.”
Hand aufs Herz: Wann warst du das letzte Mal so richtig wütend? Beim Blick aufs Konto? Im Berufsverkehr? Oder als dein Lieblingsmensch mal wieder den Klodeckel offen ließ? Willkommen im Club der Palmenkletterer!
Der Säbelzahntiger ist längst ausgestorben, doch wir reagieren auf Stress noch immer mit Flucht, Kampf oder Starre – wie in der Steinzeit. Warum unser Gehirn so archaisch reagiert und was die Hirnforschung dazu sagt, erfährst du in diesem humorvoll-wissenschaftlichen Beitrag.
Manchmal fühlen wir uns wie Schiffsbrüchige – treibend, die rettende Insel nicht in Sicht. Viele Symptome, Ängste und Lebenshindernisse haben ihren Ursprung in den sogenannten „Lebensthemen“.
Du bist auf dem Spielfeld deines Lebens, hast dir perfekte Ziele gesetzt, bist voller Energie und guter Vorsätze – und dann ... stellst du dir selbst ein Bein: Selbstsabotage ist wie ein heimlicher Mitspieler, der dir immer dann das Bein stellt, wenn du gerade richtig gut im Spiel bist.
Fühlst du dich manchmal wie ein Hamster? Du rennst im Rad, immer und immer wieder, kommst einfach nicht voran? Frustrierend, oder? Genau das wollte der Psychologe Martin Seligman mit seiner Theorie der „erlernten Hilflosigkeit“ verdeutlichen.
Stell dir vor, du könntest in Windeseile deinen Stress, deine Ängste oder sogar ein hartnäckiges Problem loswerden – einfach indem du an ein paar Punkten auf deinem Körper klopfst. Klingt nach Magie? Fast!